Seniorenpflegeheim "Haus am Sinnesgarten"
Pflegeheim in Rampe mit 33 Plätzen.
- Anschrift: Retgendorfer Straße 4/Haus H, 19067 Rampe
- Telefon: 03866 67492
- Pleegio-ID: 7450
- Koordinaten: 53.708313, 11.492103
Beschreibung
Das Seniorenpflegeheim "Haus am Sinnesgarten" in Rampe hat 33 Plätze, davon 27 in Einzelzimmern. Das 2004 gebaute Haus bietet vollstationäre Pflege.
Im ersten Jahr zahlen Bewohnerinnen und Bewohner rund 3.379 Euro im Monat selbst. Mit 123,61 Euro am Tag vor Zuschlägen gehört das Haus zum teuersten Viertel der 243 Pflegeheime in Mecklenburg-Vorpommern mit bekannten Preisen.
Bei der letzten Qualitätsprüfung im März 2026 lagen sieben von neun Ergebnissen weit über dem Landesdurchschnitt, darunter der Erhalt der Selbstständigkeit bei der Körperpflege sowie im Alltag und bei Kontakten. Kein Ergebnis lag unter dem Durchschnitt. Bei den Abläufen zeigten neun von zehn geprüften Bereichen keine oder geringe Defizite; beim Schmerzmanagement gab es moderate Defizite.
Verfügbarkeit
Zur freien Kapazität liegt keine Angabe des Betreibers vor.
Die Verfügbarkeit lässt sich über Pleegio direkt bei der Einrichtung anfragen, unverbindlich und kostenfrei. In der Regel kommt innerhalb von 24 Stunden eine Rückmeldung, direkt von der Einrichtung.
Verfügbarkeit anfragen
Qualität
Ergebnisse der letzten Qualitätsprüfung.
Bei 9 von 10 bewerteten Aspekten wurden keine oder geringe Qualitätsdefizite festgestellt.
- Unterstützung im Bereich der Mobilität: keine oder geringe Qualitätsdefizite
- Unterstützung beim Essen und Trinken: keine oder geringe Qualitätsdefizite
- Schmerzmanagement: moderate Qualitätsdefizite
- Unterstützung bei Beeinträchtigung der Sinneswahrnehmung (z. B. Sehen, Hören): keine oder geringe Qualitätsdefizite
- Unterstützung bei der Strukturierung des Tages, Beschäftigung und Kommunikation: keine oder geringe Qualitätsdefizite
- Nächtliche Versorgung: keine oder geringe Qualitätsdefizite
- Unterstützung der Eingewöhnungsphase nach dem Einzug: keine oder geringe Qualitätsdefizite
- Überleitung bei Krankenhausaufenthalt: keine oder geringe Qualitätsdefizite
- Unterstützung von Bewohnerinnen bzw. Bewohnern mit herausforderndem Verhalten: keine oder geringe Qualitätsdefizite
- Anwendung freiheitsentziehender Maßnahmen: keine oder geringe Qualitätsdefizite
Folgende Aspekte wurden bei der Prüfung nicht bewertet: Wundversorgung, Unterstützung bei besonderem medizinisch-pflegerischem Bedarf.
Ergebnisse der Qualitätsindikatoren im bundesweiten Vergleich:
- Erhaltene Mobilität: Ergebnis etwas besser als der Durchschnitt
- Erhaltene Selbständigkeit bei alltäglichen Verrichtungen (z. B. Körperpflege): Ergebnis weit besser als der Durchschnitt
- Erhaltene Selbständigkeit bei der Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte: Ergebnis weit besser als der Durchschnitt
- Dekubitusentstehung: Ergebnis weit besser als der Durchschnitt
- Schwerwiegende Sturzfolgen: Ergebnis weit besser als der Durchschnitt
- Unbeabsichtigter Gewichtsverlust: Ergebnis weit besser als der Durchschnitt
- Anwendung von Gurten zur Fixierung von Bewohnerinnen bzw. Bewohnern: Ergebnis weit besser als der Durchschnitt
- Anwendung von Bettseitenteilen: Ergebnis etwas besser als der Durchschnitt
Kosten-Einordnung (Schätzung)
Geschätzter monatlicher Eigenanteil: 3.550 € – 3.950 € pro Monat.
Regionaler Vergleich. Tendenz: über dem Durchschnitt; regionaler Median 3.332 €; Abweichung zum regionalen Median: +13 %; Datenbasis: 250+ vergleichbare Einrichtungen.
Pflegekasse: Zahlt je nach Pflegegrad einen festen Monatsbetrag. Ihr Anteil sinkt mit der Dauer des Aufenthalts.
Nicht enthalten: Alle regelmäßig anfallenden Bestandteile sind in der Angabe enthalten.
Unsere Schätzung: Auf Basis vergleichbarer Einrichtungen, kein Angebot der Einrichtung. Verbindlich wird es bei Ihrer Anfrage: https://pleegio.de/pflegeheim/mecklenburg-vorpommern/rampe/seniorenpflegeheim-haus-am-sinnesgarten#anfrage
Kosten und Zuschüsse
Sie zahlen je Tag 123,61 Euro selbst. Dieser Betrag setzt sich zusammen aus 77,62 Euro Eigenanteil an den Pflegekosten, 29,49 Euro für Unterkunft und Verpflegung, 10,62 Euro Investitionskosten und 5,88 Euro Ausbildungsumlage. Der pflegebedingte Eigenanteil ist für die Pflegegrade 2 bis 5 gleich.
Die Pflegekasse zahlt einen Zuschlag auf den pflegebedingten Eigenanteil und die Ausbildungsumlage. Dadurch sinkt Ihr Anteil im ersten Jahr auf rund 3.379 Euro im Monat, im zweiten auf rund 2.998 Euro, im dritten auf rund 2.490 Euro und ab dem vierten Jahr auf rund 1.855 Euro. Reichen Rente und Ersparnisse nicht, können Sie beim Sozialamt Hilfe zur Pflege beantragen.
Bewertungen
3,0 von 5 Sternen aus 4 Bewertungen insgesamt.
4 Rezensionen liegen hier im Wortlaut vor, die neuesten zuerst.
Stand der Bewertungen: September 2026
- 1 von 5 Sternen, 28. August 2026: „In diesem Heim war ich 2 Jahre untergebracht. Mir wurde alles genommen. Mobilität und Selbstständigkeit. Zum Glück behielt meine Tochter die Vormundschaft. Die stellte nach fast 2 Jahren einen einen Rehaantrag für mich bei meiner Krankenkasse. Der wurde genehmigt und ich zog für 6 Wochen nach Tessin in die Reha.
Während dieser Zeit hatte ich viele Gespräche. Alle endeten mit dem Vorschlag das Heim zu wechseln. Meine Tochter stellte mehrere Anträge in verschiedenen Heimen. Nach der Reha musste ich wieder zurück in das Pflegeheim in Rampe.
Von der Reha bekam ich einen Arztbrief von der Chefärtztin mit , den ich mir mehrmals durchgelesen habe. In Rampe habe ich die Heimleitung nebst Ärztin darauf hingewiesen. Ohne Erfolg. Warum kann ich das sagen. Beim Einzug in das für mich neue Pflegeheim hat sich nichts geändert zu dem Einzug bei der Reha 9 Monate vorher.
8 Monate nach der Reha bekam ich das Angebot das Pflegeheim zu wechseln. Ich habe sofort zugestimmt. Heute nach 1 Jahr habe ich meine Mobilität und meine Selbstständigkeit wieder zurück !
Die Mobilität wurde mir genommen in dem man mich ohne Unfall oder OP 2 Jahre in ein Rollstuhl gesetzt hat !" - 5 von 5 Sternen, 25. September 2024: „Herzliche Altenpflege"
- 1 von 5 Sternen, 21. November 2022: „Das Pflegeheim selbst befindet sich auf einem großen Gelände (mit einer Vielzahl von Gebäuden u.a. Behindertenwerkstätten, betreutes Wohnen, Kantine etc.) etwas abgelegen vom nächstgelegenen Ort Rampe. Das Pflegeheim wirbt mit der Nähe zum Wasser und dem „Sinnesgarten“, der letztendlich aus einem schmalen Trampelpfad neben dem Gebäude besteht (mit einem Rollstuhl kaum zu befahren) der quer durch eine ca. 80m2 große Wiese mit einigen Bäumen und einem Springbrunnen führt. Der Weg zum Wasser ist kaum zu bewältigen, schon gar nicht für die pflegebedürftigen Bewohner, da nur eine steile, mit alten Betonplatten bestehende Straße zur wirklichen Natur führt. Das Gebäude selbst ist eine alte, unsanierte Kaserne mit zwei Wohnbereichen, zwei Essbereichen und einer Terrasse, für insgesamt ca. 50 Pflegebedürftige. Es gibt sowohl Einzel- als auch Doppelzimmer, wobei die Doppelzimmer unwesentlich mehr Platz bieten. Die Bewohner dürfen ihr Zimmer mit eigenen Gegenständen einrichten, wobei gesagt werden muss, dass in einem 16m2 Zimmer der bereits einen Kleiderschrank, ein Pflegebett und einen Tisch mit Stühlen enthält wohl kaum Platz für eigene/bekannte Möbel ist. Das Pflegepersonal ist teilweise schlecht ausgebildet, überlastet, wechselt häufig (wenig Konstanz für die Bewohner), ist unfreundlich zu den Bewohnern und bemühen sich nur, wenn wirklich ein Verwandter anwesend oder zu Besuch ist. Ich habe leider die unschöne Erfahrung sammeln dürfen, dass über Bewohner während ihres Beiseins negativ hergezogen und sie ausgelacht wurden, weil sie u.a. hingefallen waren und es alleine nicht mehr hochgeschafft haben. Zudem, hatte ich auch das Gefühl, dass einige Pflegekräfte es sich besonders einfach machen möchten, indem die Körperpflege aufs nötigste reduziert worden ist und die Bewohner (die Hilfe beim aufstehen, gehen etc. brauchen) nur einmal die Wochen aus den Betten geholt worden sind. Weiterhin, findet am Wochenende keine zusätzliche Betreuung durch Therapeuten statt, die normalerweise mit den Bewohnern spielen, lesen o.Ä. nur das Pflegepersonal dreht alle 4-6h ihre Runden für die medizinische Versorgung der Bewohner. Ich spreche sicherlich nicht für das gesamte Personal, aber dennoch ist es eine riesen Enttäuschung zu sehen, wie respektlos einige pflegebedürftige Bewohner behandelt werden, die ihr Leben lang hart gearbeitet und hoch angesehen waren und nun aufs Unterste von Teilen des Personals reduziert werden. Mein nächster Kritikpunkt betrifft die Leiterin des Pflegeheims, Frau Brandt, die in Summe recht freundlich und bemüht wirkt, aber meiner Meinung nach, nicht Herr der Lage/vollkommen geeignet für den Posten ist. Aufgrund der Tatsache, dass sie meistens nur an Wochentagen von 8-14 Uhr vor Ort war, denke ich nicht, dass sie wirklich viel von dem Zustand und den Bewohnern mitbekommt. Gerade Bewohner, die erstmal ankommen müssen, nicht direkt mitspielen und evtl. verängstigt, verstört oder traurig sind, werden als „schwierigen Fall“ abgestempelt. Ich meine, wie „einfach“ soll ein alter Mensch, mit erhöhtem Pflegegrad (IV-VI) schon sein, der einen wochenlangen Klinikaufenthalt hinter sich hat und anstatt seines altbekannten Zuhauses in dieses heruntergekommene Gebäude mit schlechter Verpflegung ziehen muss? Unglücklicherweise, das einzige, halbwegs bezahlbare Pflegeheim in Schwerin und Umgebung. Dass die Person dann eher abgeschrieben wurde und weniger, anstatt die notwendige, höhere Aufmerksamkeit bekommen hat, ist bezeichnend für dieses Pflegeheim. Weiterhin, wurden von Frau Brandt auch nicht die im Vorhinein, schriftlich festgehaltenen, Abmachungen eingehalten, was das Begleiten der Person auf ihrem letzten Weg betrifft. Eine Beileidsbekundung und weitere Hilfe erhielt ich auch nur von zwei Angestellten persönlich, Frau Brandt war leider eine gesamte Woche lang unpässlich und nur aufgrund meiner aktiven Nachfrage zum weiteren Verfahren, gab es einen kurzen Anstandssatz und die Aussage, dass nichts weiteres im Haus zu tun sei. In Summe ist meine Erfahrung einfach nur unfassbar enttäuschend und ich würde es niemanden empfehlen."
Offensichtliche Fälschungen und Texte ohne Bezug blenden wir aus, eine Echtheitsprüfung findet nicht statt.
Ausstattung
Rollstuhlgerechter Eingang, Rollstuhlgerechter Parkplatz.
- Plätze insgesamt: 33
- Einzelzimmer: 27
- Doppelzimmer: 3
- Baujahr: 2004
Angegebene Leistungen
Die folgenden Leistungen sind für diese Einrichtung hinterlegt. Fehlende Einträge bedeuten keine Angabe, nicht das Fehlen der Leistung.
- Allgemeiner Pflegesatz
- Vollstationäre Pflege
Häufige Fragen
Was kostet ein Platz in diesem Pflegeheim in Rampe im Monat?
Im ersten Jahr zahlen Sie rund 3.379 Euro im Monat selbst. Der Betrag sinkt durch den Zuschlag der Pflegekasse im zweiten Jahr auf rund 2.998 Euro, im dritten auf rund 2.490 Euro und ab dem vierten Jahr auf rund 1.855 Euro.
Gibt es in diesem Pflegeheim Einzelzimmer?
Ja, von den 33 Plätzen sind 27 in Einzelzimmern.
Wie hat dieses Pflegeheim bei der Qualitätsprüfung abgeschnitten?
Bei der letzten Qualitätsprüfung im März 2026 lagen sieben von neun Ergebnissen weit über dem Landesdurchschnitt, zwei leicht darüber. Bei den Abläufen zeigten neun von zehn geprüften Bereichen keine oder geringe Defizite, beim Schmerzmanagement gab es moderate Defizite.
Ist das Pflegeheim barrierefrei?
Ja, der Eingang und der Parkplatz sind rollstuhlgerecht.
Alternativen in der Nähe
Wohn- & Pflegezentrum Seehof, Seehof (4,1 km)
AWO Seniorenhaus Schelfwerder, Schwerin (7,7 km)
Kurzzeitpflege Friedensberg, Schwerin (8,2 km)
Seniorenresidenz Schwerin, Schwerin (8,4 km)
SOZIUS Pflege- und Betreuungsdienste gGmbH Haus "Lewenberg", Schwerin (9,1 km)
Stand
Angaben aus öffentlich zugänglichen Quellen.
Dieses Profil wurde noch nicht von der Einrichtung beansprucht. Betreiber können es auf Pleegio übernehmen und die Angaben korrigieren.